Chancen durch Corona

Bewusstseinsentwicklung

Menschen nutzen die Zeit der Quarantäne, um darüber nachzudenken, was ihnen wichtig ist und ändern ihre Prioritäten entsprechend -> Mehr Bewusstheit = mehr Zufriedenheit = weniger unnötiger Konsum?

Mehr Umweltbewusstsein

Durch das Virus wird den Menschen bewusst, dass die ganzen Systeme, die bisher unterbrechungsfrei funktionierten relativ störungsanfällig sind. Eine Interpretation kann die aktuelle Situation als Vorgeschmack auf die Auswirkungen des Klimawandels deuten und daraus die Lehre ziehen, dass wir uns bemühen sollten, solche Situationen (die vor allem nicht nur vorübergehend wären) zu vermeiden -> Mehr ernsthafter Klimaschutz.

Bereitschaft zum Weglassen von Dingen

Menschen fliegen weniger, sind weniger mobil und verzichten auf verschiedene andere Dinge und stellen vielleicht jetzt fest, dass es auch ohne solche „unverzichtbaren“ Dinge geht. Ein sehr optimistischer Gedankengang. Auf welche Dinge können wir verzichten, auf welche Dinge nicht?

Online-Meetings statt Geschäftsreisen

Digitale Lösungen, die oft schon lange existieren, erfahren jetzt in kürzester Zeit einen Akzeptanzschub aus der Not heraus. Diese erste Erfahrung kann neue Verhaltensmuster etablieren, und zukünftig ein Teil der neuen Realität werden.

Investment-Chancen

Günstige Kaufkurse für bestimmte Aktien (gesunde Unternehmen)

Mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft

In Ausnahmesituationen rücken die Menschen zusammen und entdecken so alte Werte wie Rücksicht aufs Gemeinwohl und Familienzusammenhalt wieder. Fokussierung aufs regionale Umfeld: Mehr Nachbarschaftshilfen, Selbstversorgung, etc.

Nationale Krisenvorsorge-Strategien / Besseres Hygieneverhalten

Durch die Sorge vor weiteren Ansteckungswellen gewöhnen sich die Menschen besseres Hygieneverhalten an. Verbesserungen im Gesundheitssystem als Krisenvorsorge, Notfallreserven, etc. werden auf nationaler oder internationaler Ebene folgen.

Nicht nur Effizienz, auch Sicherheit

Mehr Fokus auf Resilienz der SupplyChains, z.B. durch Lagerhaltung lebenswichtiger Produkte.

Online-Unterricht wird mehr genutzt (zumindest digitale Unterstützung)

Aktuell eine Notlösung könnten sich die neuen Tools zukünftig als fester Bestandteil etablieren.

Menschen sind bereit harte Einschnitte im öffentlichen Leben zu akzeptieren für eine vergleichsweise harmlose Bedrohung. In Bezug auf den Klimawandel ist das nicht möglich. (Precht)
Weniger Alte und Kranke und damit geringere Kosten in der Zukunft für das Gesundheits- und Rentensystem.

Die Mehrkosten durch die Epidemie sind vermutlich vergleichsweise gering. (Natürlich nur aus der wirtschaftlichen Perspektive)

Regionalisierung mancher Lieferketten

z.B. Pharmaprodukte, bzw. Reduzierung von SingleSourcing.

Schnelle Einführung volldigitalisierter Prozesse

Wachsende Nachfrage nach Umsetzung digitaler Tools. Fokus auf Handeln statt auf Debatten.

Klare Entscheidungen und Handeln statt ewiger Diskussionen

Durch den Zwang zu schnellen Entscheidungen bewegt sich wieder mehr im Land, weil es weniger zu verlieren gibt. Impulse für eine gemeinsame Zukunftsvision?

Kurzzeitige Erholung der Natur, gleichzeitig mehr Menschen draußen

Menschen treiben mehr Sport, um ihr Immunsystem zu stärken. Sonst durch die geringeren Umweltbelastungen positive Auswirkungen für die Natur. Zudem ist Fahrrad fahren auch in der Krise besonders sicher gegen Infektionen und als Vorbeugung.

Mehr Homeoffice wird selbstverständlich
Entwicklung im Einzelhandel

Kombination von eCommerce mit persönlichem Service / Dienstleistung

Schnellere Umstellung im Einzelhandel auf kontaktloses Bezahlen

Populismus

Wie verändert sich die Popularität des Populismus? Schweißt der gemeinsame „Feind“ Corona uns global zusammen und lernen wir, dass globale Bedrohungen nur als Gemeinschaft gelöst werden können?